Newsletter des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen (LAGA NRW): Nr. 04/2012 vom 26. April 2012
Landesintegrationsrat ruft zur Beteiligung an der Landtagswahl auf
Pressemitteilung vom 21. April 2012
Bei
seiner Sitzung am 21.April 2012 in Bonn hat der Hauptausschuss des
Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen alle wahlberechtigten
Migrantinnen und Migranten aufgerufen, sich an der Landtagswahl zu
beteiligen und ihre Erst- und Zweitstimme den Bewerberinnen und
Bewerbern der demokratischen Parteien zu geben.
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Was tun, wenn Menschen Opfer rechter Gewalt werden oder rechtsextreme Demonstrationen geplant sind?
Der Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen unterstützt mit der Handlungsempfehlung „Was tun, wenn Menschen Opfer rechter Gewalt werden oder rechtsextreme Demonstrationen geplant sind?“ die Arbeit der Integrationsräte/Integrationsausschüsse vor Ort gegen den Rechtsextremismus.Es ist wichtig, das Thema in der Kommune zu behandeln, unabhängig davon, ob Rechtsextreme in der Kommune aktiv sind. Stärkt doch jede Präventivarbeit die Demokratie in unserer Gesellschaft und verhindert damit die Verbreitung vom Rechtsextremismus.
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Erfolgreicher Schlag gegen Rechtsextremisten in NRW
Innenminister Jäger: Wir lassen der rechtsextremistischen Szene keinen Fußbreit Raum
Pressemitteilung des Innenministeriums NRW, 25. April 2012Die Polizei hat heute in Düsseldorf, Essen, Wuppertal und Radevormwald bei einer großangelegten Razzia Wohnungen und Geschäfte von Rechtsextremisten durchsucht. „Das zeigt, dass wir konsequent gegen den braunen Sumpf vorgehen“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger heute (25.04.) in Düsseldorf. „Wir halten Wort: Der Ermittlungsdruck auf die Neonazis wurde deutlich erhöht, kriminelle Aktivitäten rechtsextremistischer Straftäter werden entschlossen geahndet.“
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Neues Video: Von der Wählerstimme zum Parlament
Mehr als 13 Millionen Menschen dürfen bei der Landtagswahl im Mai ihre Stimme abgeben. Genau genommen sind es sogar zwei. Was es mit der Erst- und Zweitstimme genau auf sich hat und wie der Weg von der Stimmabgabe zur Sitzverteilung im Parlament funktioniert, das erklärt ein neues Video.Abrufbar ist das Video nicht nur auf der Internetseite des Landtags, sondern auch auf dem neuen Youtube-Kanal des Parlaments
Integrationsminister Schneider: Moscheegemeinden sind keine Orte des Rückzugs, sondern der gelebten Integration / Moscheestudie anlässlich der Islamkonferenz
Das
vom Land Nordrhein-Westfalen institutionell geförderte Zentrum für
Türkeistudien und Integrationsforschung mit Sitz in Essen hat in
Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine
Moscheestudie erstellt.
„Die Studie zeigt: Moscheen in Deutschland
stehen nicht für religiösen Rückzug, sondern für einen dialogbereiten
Islam, für gelebte Integration und Offenheit“. Das sagte
NRW-Integrationsminister Schneider heute aus Anlass der Veröffentlichung
der Studie „Islamisches Gemeindeleben in Deutschland“. Die Studie soll
der Deutschen Islamkonferenz morgen vorgelegt werden.
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Integrationsminister Schneider: Chancengleichheit schaffen durch Personalauswahl allein nach Qualifikation - Anonymisierte Bewerbung auch in NRW
Pressemitteilung des Integrationsministeriums vom 17. April 2012
Im
Rahmen der Landesinitiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den
Öffentlichen Dienst“ wird derzeit bis Ende Juni 2012 in
Nordrhein-Westfalen ein Pilotprojekt zur anonymisierten Bewerbung
durchgeführt. Eine erste Zwischenbilanz zog Integrationsminister Guntram
Schneider heute (17. April 2012) in Düsseldorf: „Wir wollen damit
erreichen, dass Menschen mit Migrationshintergrund die gleichen Chancen
haben, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Wir hoffen,
dass durch eine anonymisierte Bewerbung mögliche bewusste oder
unbewusste Diskriminierungen beispielsweise wegen des Namens oder der
Herkunft vermieden werden können.“
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Integrationsminister Schneider: Integrationskurse müssen für Flüchtlinge geöffnet werden
Pressemitteilung des Integrationsministeriums vom 01. April 2012
Nordrhein-Westfalens
Integrationsminister Guntram Schneider hat heute (Sonntag, 1. April
2012) einen Appell an die Bundesregierung gerichtet, die
Integrationskurse, die seit 2005 für Neuzuwanderer ohne ausreichende
Sprachkenntnisse verpflichtend sind, für Flüchtlinge im laufenden
Asylverfahren und für Geduldete zu öffnen. „Es macht einfach keinen
Sinn, Migrantinnen und Migranten, die zum Teil seit vielen Jahren in
unserem Land leben, aus statusrechtlichen Gründen von der staatlich
bereitgestellten Möglichkeit des Spracherwerbs auszuschließen“, sagte
Schneider heute in Düsseldorf.
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Flucht ist kein Verbrechen!
Protestieren Sie mit PRO ASYL gegen die Inhaftierung von Flüchtlingen!
Mit
dieser Aktion wird Bundesinnenminister Friedrich aufgefordert,
Schutzsuchende nicht länger in EU-Länder abzuschieben, in denen elende
Aufnahmebedingungen herrschen, kein faires Asylverfahren möglich ist und
Flüchtlinge ständig fürchten müssen, in Haft genommen zu werden. Bisher
missachtet Deutschland die Geltung europäischer Grundrechte und liefert
Flüchtlinge den unerträglichen Bedingungen in Ungarn oder Italien aus.
Auf europäischer Ebene blockiert der Innenminister alle Bestrebungen,
die europäische Asylzuständigkeitsverordnung (Dublin II) zu verändern.
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Überarbeitete Neuauflage des Readers „Islamfeindlichkeit – Aspekte, Stimmen, Gegenstrategien“
Das
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.
hat seinen Reader zum Thema Islamfeindlichkeit in dritter überarbeiteter
Auflage herausgegeben.
Verschiedene Studien warnen seit geraumer
Zeit vor einem Anstieg islamfeindlicher Einstellungen. Doch welche
Ursachen und Anzeichen für diesen Anstieg können in den
unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gefunden werden? Wie soll
die außerschulische Jugendarbeit auf diese Herausforderung reagieren?
Auf diese Fragen gibt der Reader des IDA e. V. Antworten.
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Kinder aus Zuwandererfamilien sollen in NRW ihre Medien- und Sprachkompetenz stärken
Pressemitteilung der Landesanstaltes für Medien NRW (LfM) am 16. April 2012
Landesanstalt
für Medien NRW (LfM) kooperiert mit regionalen Arbeitsstellen zur
Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) -
Projekt „Rucksack KiTa“ um Baustein „Medienerziehung" erweitert.
Angebote
zur sprachlichen Bildung für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte sollen
künftig eng mit Angeboten zur Medienerziehung verknüpft werden. Die
Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die Regionalen Arbeitsstellen zur
Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA)
haben zu diesem Zweck gemeinsam Materialen zur Sprach- und
Medienkompetenzförderung für Kindertageseinrichtungen entwickelt.
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Diversitätspolitik - Strategien für mehr kulturelle Vielfalt in politischen Mitgliederorganisationen
Fachtagung der der Friedrich Ebert Stiftung am 8. Mai 2012, Bonn
Im
Mittelpunkt der Fachtagung der Akademie Management und Politik der
Friedrich Ebert Stiftung am 8. Mai 2012 steht die Frage, wie sich
politische Mitgliederorganisationen erfolgreich kulturell öffnen können.
In Vorträgen, Workshops und Diskussionen werden die Bereiche
kultursensible Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung,
interkulturelle Sensibilisierungstrainings, positive Maßnahmen und
Organisationskultur diskutiert.
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Stellenangebote:
Projektleiterin / Projektleiterfür die RAA - Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien
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Dipl.-Sozialarbeiterin / Dipl.-Sozialarbeiter bzw. Dipl.-Sozialpädagogin / Dipl.-Sozialpädagoge
für die Abteilung RAA - Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien
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