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Newsletter des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen (LAGA NRW): Nr. 12/2011 vom 21.12.2011

Vorstand und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Landesintegrationsrates bedanken sich für das Interesse an unserem Newsletter und wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne, erholsame Feiertage und einen geruhsamen Jahreswechsel. Denen, die das Weihnachtsfest feiern ein besinnliches Fest und uns allen ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2012.

Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen fordert Staatstrauertag für die Opfer des rechten Terrors

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2011
Die Delegierten des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen haben auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am Samstag 03. Dezember 2011 eine Resolution (s. nächste Bericht) verabschiedet, in der sie Bundespräsident Wulff auffordern, der Opfer des rechten Terrors in Form eines offiziellen Staatstrauertages zu gedenken.
Die Sitzung stand vom Beginn an unter dem Zeichen der aktuellen Ereignisse und begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Neonazis.
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Resolution des Landesintegrationsrates zu den rechtsextremen terroristischen Morden und Anschlägen

Mitgliederversammlung, 3. Dezember 2011
Die Enthüllungen über rechtsextremistische Gewalttaten und Morde haben uns tief erschüttert und gleichzeitig empört. Diese Verbrechen an Menschen mit Migrationshintergrund als „Dönermorde“ zu bezeichnen, halten wir für eine Verhöhnung der Opfer und ihrer Hinterblie-benen und zugleich als Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörig-keit.
Wir fordern den Bundespräsidenten auf, dass dieser Menschen in Form eines offiziellen Staatstrauertages gedacht wird.
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Projekt "Interkulturelle Öffnung der Verwaltung"

Regionalveranstaltung am 3. Februar 2012 in Bonn
Nachdem die erste Phase des Projekts fast abgeschlossen ist, sollen nun die Regionalkonferenzen durchgeführt werden. Die erste dieser Konferenzen findet am 3. Februar 2012 in Bonn statt.
Es hat sich gezeigt, dass in den Städten mit den Themenbereichen „Interkulturelle Öffnung“ und „Vermittlung Interkultureller Kompetenz“ sehr unterschiedlich umgegangen wird. Ein Zwischenbericht soll dies belegen.
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Landesintegrationsrat fordert eine neue Bleiberechtsregelung

Mitgliederversammlung, 3. Dezember 2011
Die Mitgliederversammlung bittet den Landtag und die Landesregierung, sich intensiv für eine neue Bleiberechtsregelung für die Menschen einzusetzen, die auch heute noch trotz langjährigem Aufenthalt ohne eine Aussicht auf ein Aufenthaltsrecht in Deutschland leben.
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Rede von Integrationsminister Guntram Schneider anlässlich der Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrats in Mönchengladbach

3. Dezember 2011
Ich danke dem Landesintegrationsrat für die Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Das ist eine Einladung der man ausgesprochen gerne folgt, weil der Landesintegrationsrat ein wichtiger Ansprechpartner der Landesregierung in den Fragen der Integrationspolitik ist.
Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe zu Ihnen zum Teilhabe- und Integrationsgesetz zu sprechen und im Nachgang mit Ihnen darüber zu diskutieren.
»Rede (PDF)

Auswertung der Verbändeanhörung zum Teilhabe- und Integrationsgesetz des Landes NRW

Das Integrations- und Teilhabegesetz wird entgegen der ursprünglichen Absicht in diesem Jahr nicht mehr verabschiedet. Der neue Beratungsfahrplan sieht eine Verabschiedung in den Plenarsitzungen am 8./9. Februar vor.
Hier finden Sie die Zusammenfassung und Bewertung der Verbändeanhörung am 9. November 2011 im Landtag NRW:
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Studie "Vielfalt sucht Rat: Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund in deutschen Großstädten"

Deutschland ist ein Entwicklungsland, wenn es um die Repräsentanz von Migrantinnen und Migranten in der kommunalen Demokratie geht. Sie stellen nur knapp vier Prozent der Ratsmitglieder in den deutschen Großstädten. Dabei hat bereits rund ein Drittel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Von gelungener Integration kann aber erst die Rede sein, wenn Migrantinnen und Migranten auch ganz selbstverständlich in den Parlamenten vertreten sind.
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Langzeitstudie: "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"

Die Langzeitstudie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland untersucht seit 2002 mit 10jähriger Laufzeit die Ausmaße, Entwicklungen und Ursachen von Vorurteilen gegenüber unterschiedlichen Adressatengruppen. Es geht um die Abwertung von Menschen aufgrund von ethnischen, kulturellen oder religiösen Merkmalen, der sexuellen Orientierung, des Geschlechts, einer körperlichen Einschränkung oder aus sozialen Gründen. Wir gehen davon aus, dass Vorurteile gegenüber unterschiedlichen Gruppen ein Syndrom der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit bilden, in dessen Zentrum eine Ideologie der Ungleichwertigkeit steht.
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„Das Geschäft mit der Angst“

Ein Tagungsbericht die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs)
Am 14. und 15. Oktober 2011 veranstalten die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln und der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf in Kooperation mit der Volkshochschule Köln die Tagung „Das Geschäft mit der Angst. Rechtspopulismus, Muslimfeindlichkeit und die extreme Rechte in Europa“.
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25 Jahre Kumpelverein: Mitglieder und Freunde feierten in Düsseldorf

Am 18. November 2011 feierte der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ sein 25-jähriges Bestehen. Der Kumpelverein mit dem Markenzeichen der Gelben Hand engagiert sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, für Gleichberechtigung und Chancengleichheit und für ein interkulturelles Miteinander.
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Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma

Dokumentation und Forschungsbericht
Sinti und Roma gehören seit Jahrhunderten zu unserer Gesellschaft. Gegenstand dieser ersten Bildungsstudie über deutsche Sinti und Roma seit über 30 Jahren ist die Frage, ob für diese nationale Minderheit ein gleichberechtigter Zugang zum Bildungswesen, insbesondere im schulischen Bereich, besteht.
»Studie (PDF)

Flüchtlingsrat NRW fordert Abschiebestopp für Minderheitsangehörige!

Pressemitteilung des Flüchtlingsrates NRW am 07. Dezember 2011
Anlässlich der Debatte über einen Winterabschiebestopp für Roma, Ashkali und Ägypter (RAE), die heute im Landtag stattfindet, bekräftigt der Flüchtlingsrat NRW nochmals seine Forderung an die nordrheinwestfälische Landesregierung, die Abschiebung dieser Minderheitsangehörigen in die ehemaligen jugoslawischen Staaten in den Wintermonaten auszusetzen.
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Deutschland öffnet sich für ausländische Fachkräfte

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 7. Dezember 2011
Bessere Aufenthaltsperspektiven für ausländische Absolventen deutscher Hochschulen, eine niedrigere Gehaltsgrenze für die unbefristete Niederlassungserlaubnis an hochqualifizierte Spezialisten sowie ein einfacheres Verfahren für die Aufenthaltserlaubnis von Forschern.
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Gute Ideen aus erfolgreichen Kommunen - Kommunale Führungskompetenz bei der Integration von Zuwanderern

Reichen Sie die Erfolgsgeschichte Ihrer Kommune ein, und machen Sie sie zur nächsten guten Idee bei Cities of Migration! Einsendeschluss ist der 30. Januar 2012.
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