Mitgliederversammlung am 26. Juni im Kölner Rathaus beschließt Namensänderung
Die Mitgliederversammlung der LAGA NRW hat am 26.06.2010 in Köln einstimmig beschlossen, sich ab sofort in Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen umzubenennen.
Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurde Tayfun Keltek mit mehr als 90 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Pressemitteilung vom 23. Juni 2010
Nach Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat die LAGA NRW mit einem Schreiben an die Koalitionäre in Spee die Grundlagen einer fortschrittlichen Integrationspolitik in NRW aus Sicht der Migranten in NRW herausgestellt. Die beiden Parteien werden darin vor allem aufgefordert, der Bildungspolitik eine besondere Bedeutung beizumessen.
»Brief an die Parteien

Das Ergebnis der Integrationsrats-/Integrationsausschusswahlen am 07.02.2010
In 104 Städten und Gemeinden wurden am 7. Februar 2010 88 Integrationsräte und 16 Integrationsausschüsse gewählt. Insgesamt waren 1.156.101 ausländische Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Landesweit haben sich 128.945 Wählerinnen und Wähler an der Wahl beteiligt, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 11,16 %.
»Extraausgabe des Infodienstes Migration Nr. 29 zu den Integrationsratswahlen
»Website der Integrationsratswahlen 2010
Infodienst Migration Nr. 29Mai 2010
Aus dem Inhalt:
»Infodienst Migration Nr.29 (PDF)
Pressemitteilung vom 13. April 2010
Das Schulministerium wirbt Muttersprachler der Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch für den Fremdsprachenunterricht und den bilingualen Unterricht an. Wo bleiben die anderen Muttersprachen?
Ein im Dezember 2009 veröffentlichter Erlass des Schulministeriums „Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte, insbesondere im Bereich der Sprachen“ sieht die Einrichtung von Unterrichtsangeboten in der Herkunftssprache als zweite oder dritte schulische Fremdsprache vor.
»mehr...
Neu erschienen:14. April 2010
Gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten der Landesregierung hat die LAGA NRW die Studie des Kölner Politologen und Journalisten Dr. Frank Überall herausgegeben.
Die interkulturelle Schule als Regelschule durchsetzen! Vorschläge der LAGA für eine interkulturelle Reform der SchuleJanuar 2010
Das Thema Bildungspolitik ist seit Gründung der LAGA ein wichtiges integrationspolitisches Standbein.
Hierzu wurde ein „Bildungspapier 2020“ erarbeitet, das im Januar in Köln auf der Tagung "Integrationsrat wählen! Bildungspolitik gestalten!" vorgestellt wurde.
»Broschüre (PDF)
Neufassung der Expertise RECHTSPOPULISMUS IN GESTALT EINER „BÜRGERBEWEGUNG”März 2010
In der kommunalen politischen Debatte herrscht oftmals Unklarheit über die genaueren Hintergründe und Propagandamethoden dieser Rechtsaußengruppierung vor. Daher nahm sich die LAGA NRW des Themas an und bat die Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf um eine Expertise über die PRO-Bewegung in Form einer Broschüre. Die Broschüre fand weite Verbreitung in den
Kommunen.

Der Vorstand der LAGA NRW hat in seiner Sitzung am 20. Februar 2010 einstimmig beschlossen, die Kampagne „Schwere Wege leicht machen“ zu unterstützen.
"Schwere Wege leicht machen" so lautet das Motto der Kampagne, die die Autonomen Frauenhäuser in NRW in Kooperation mit den Frauenhäusern der Wohlfahrtsverbände am 25. November 2009 begonnen haben und die bis zur Landtagswahl im Mai 2010 fortgesetzt wird.
»Internetseite der Kampagne
Eine Qualifizierungsreihe für Integrationsräte in NRW
Das von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen mit der LAGA NRW und dem Landesverband der Volkshochschulen entwickelte Qualifizierungsprogramm umfasst vier eintägige Fortbildungsmodule.
Schwerpunkte sind inhaltliche Fragen zur Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen und zur konkreten Integrationsgestaltung auf kommunaler Ebene (Module 1 und 2) sowie methodische Grundlagen für eine wirkungsvolle kommunalpolitische Teilhabe (Module 3 und 4). Die Qualifizierungsreihe verfolgt das Ziel, aus politisch Betroffenen politisch Handelnde zu machen nach dem Motto von Max Frisch: Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Wir wünschen uns deshalb, dass viele Mitglieder von Integrationsräten in den beteiligten Kommunen dieses Angebot wahrnehmen und die Qualifizierungsreihe auch in vielen anderen Städten Anklang findet.